Leistungsbilanz

Senioren
Neue Wohnungen für betreutes Wohnen sind ebenso entstanden wie zahlreiche altengerechte und barrierefreie Wohnungen in Ortskernnähe. Es gibt zwei stationäre Pflegeeinrichtungen, zahlreiche Pflegewohngruppen und ein umfassendes Angebot an Tagespflegeplätzen in allen Ortsteilen und ambulanten Diensten. Die Finanzierung der Begegnungsstätte TreffPunkt im Matthias-Claudius-Haus ist durch einen Vertrag mit dem Johanneswerk für die nächsten Jahre gesichert. Im Familienzentrum wurde mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ein Senioren-Informationsdienst eingerichtet. Der Seniorenbeirat begleitet aktiv die Arbeit des Bürgermeisters und des Rates. Zusammen mit dem Kreis Gütersloh wurde eine Pflegeplanung für Steinhagen erstellt. Im Rathaus wird eine trägerunabhängige Pflegeberatung und eine kostenlose Wohnraumberatung angeboten.

Umwelt
Steinhagen betreibt mit einer professionellen Umweltberatung, einer Baumschutzsatzung und der Anlegung und Unterhaltung von Ausgleichsflächen sowie der Renaturierung von Bachläufen aktive Umweltpolitik. In der Amtszeit von Klaus Besser wurden deutlich mehr Bäume gepflanzt als gefällt. 2013 und 2014 wurde auf dem Ströhen der Heideweiher als Ausgleichsmaßnahme für Gewerbegebiete angelegt. Das Umwelt- und Klimaschutzmanagement ist als Stabsstelle direkt dem Bürgermeister unterstellt.

Energie und Klimaschutz
Zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz hat es in den vergangenen Jahren zahlreiche Investitionsmaßnahmen an den öffentlichen Gebäuden und der Straßenbeleuchtung gegeben. So wurde die kommunale Kindertagesstätte Ströhen 2012 nach Passivhausstandard modernisiert. Der kommunale Fuhrpark wird sukzessive auf gasbetriebene Fahrzeuge umgestellt. Steinhagen verfügt mit den Gemeindewerken über einen eigenen Energieversorger, der seinerseits erheblich in Solaranlagen und Blockheizkraftwerke investiert hat. Außerdem wird Energie in Biogasanlagen gewonnen. Strom und Gas werden so auch Steinhagener Verbrauchern und Betrieben zu unterdurchschnittlichen Preisen angeboten. Das Neubaugebiet am Hilterweg wurde als Klimaschutzsiedlung entwickelt. Die zweite Siedlung dieser Art im Kreis Gütersloh. Ein Klimaschutzkonzept ist vom Rat verabschiedet und ein Radverkehrskonzept wurde 2018 erstellt.

Klaus Besser SommerfrühstückBelebung des Ortskerns, Stadtmarketing und Einzelhandel
1997 wurde eine Einzelhandelsanalyse durch den Einzelhandelsverband und eine Marketingforschung und Datenanalyse unter Stadtmarketingaspekten zur Ortskernbelebung durch die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Bielefeld erstellt. In Zusammenarbeit mit Einzelhändlern, Interessen- und Werbegemeinschaft (IWS), Grundstückseigentümern und Vermietern wurde viel bewegt (z. B. Beseitigung des Forums und des Sandkastens, Begrünung des Marktplatzes und Brunnens, Geschäfte im Schlichte-Carree und am Marktplatz, Biergärten, Cafe´ und zweite Eisdiele im Ortskern, Weihnachtsbeleuchtung). Seit 2000 findet in enger Kooperation mit dem örtlichen Einzelhandel ein aktiver Stadtmarketingprozess statt. So konnte der weitere Anstieg des Kaufkraftabflusses vor allem nach Bielefeld verhindert werden. Aktivitäten der Interessen- und Werbegemeinschaft wurden bis zu deren Auflösung unterstützt. An allen Ortseingängen werden Gäste mit freundlichen Begrüßungstafeln willkommen geheißen. Unter breiter Beteiligung der Bürger und Einzelhändler wurde 2006 ein städtebaulicher Rahmenplan zur Vitalisierung der Innenstadt von einem Fachbüro erarbeitet. Erste Maßnahmen sind umgesetzt (z. B. Begrünung Woerdener Straße und Bahnhofstraße, Maßnahmen zum fließenden und ruhenden Verkehr). Ende 2008/Anfang 2009 wurde die Einzelhandelsanalyse aktualisiert. 2011 wurde vom Rat einstimmig ein Handlungskonzept für den Ortskern mit über 30 verschiedenen Einzelmaßnahmen beschlossen, dass seit 2012 nach der Bewilligung von Städtebaufördermitteln des Landes und des Bundes mit breiter Beteiligung der Öffentlichkeit umgesetzt wird. Als je eine Teilmaßnahme wurde 2015 der Bürgerpark und 2017 der Marktplatz neu gestaltet. Außerdem wurden zahlreiche private Investitionen angeregt.

Tourismus
Steinhagen verfügt über ein dichtes Netz an Rad- und Wanderwegen. Zahlreiche Hotels und Ferienwohnungen bieten Gästen Übernachtungsmöglichkeiten. Die Hofstelle Niederwahrenbrock wurde von der Gemeinde erfolgreich mit der Maßgabe an einen Investor verkauft, dort das Hotel- und Gastronomieangebot auszuweiten. 2013 wurde der Genießerweg eingeweiht, der Steinhagen mit den vier anderen Kommunen im nördlichen Kreisgebiet verbindet. Im gleichen Jahr haben erstmals mehr als 10.000 Gäste in unseren Hotels übernachtet (10.017).

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